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Flüchtlingslager

Ein Flüchtlingslager engagiert sich für die Umwelt.

Ursprünglich war das Lager für 10.000 Menschen gedacht, jetzt leben dort aber mehr als 60.000. Jeder Bewohner braucht Brennholz, um sich Essen zu kochen – also wurden Tausende von  Bäumen abgeholzt. Mindestens ein Hektar Wald. Das entspricht  etwa zwei Fußballfelder , wird in Kamerun normalerweise pro Person pro Jahr als Brennholz oder zur Verarbeitung zu Holzkohle abgebaut. Durch den enormen Anstieg der Bevölkerung wurde wesentlich mehr Holz benötigt und die Bewohner müssen nun jeden Tag bis zu 12 Kilometer zum Holzsammeln zurücklegen.

Die Probleme werden mit einfachen aber genialen Lösungen behoben:
Die Flüchtlinge fingen an neue Bäume zu pflanzen, landwirtschaftliche Abfälle in „Öko-Briketts“ zu verwandeln, die anstelle von Holz für Feuer verwendet werden können und einfache Kochschalen sowie Ziegelsteine werden aus lokalem Lehm hergestellt.

The Sea Cleaners

Dieses Boot soll die Ozeane vom Müll befreien.

Der im September 2016 gegründete Verein The SeaCleaners hat sich zum Ziel gesetzt, die Meeresverschmutzung durch den Bau eines innovativen Schiffes zu bekämpfen. Nach anderthalb Jahren, in denen vor allem an Machbarkeitsstudien und Fundraising gearbeitet wurde, kommt nun der nächste Schritt: Ein Modell der endgültigen Version des Schiffes „Der Manta“.

Der moderne Manta wird schwimmende Plastikabfälle automatisch aus dem Meer sammeln – Fische werden durch ein Sonargerät nicht mitgefangen. Zu diesem Zweck wird eine Fabrik zur Sammlung, Sortierung, Verdichtung und Lagerung von Kunststoffabfällen an Bord sein. Drei Sammellaufbänder werden zwischen den Rümpfen des Schiffes installiert, um große Mengen an Plastik schnell hochzuziehen. Nach dem Sammeln wird der Abfall zur manuellen Sortierung auf die Laufbänder gebracht. Die Kunststoffe werden dann in Kugeln gepresst, wodurch der MANTA mehr als 250 Tonnen Abfall lagern kann. An Land wird der Müll  an unterstützende Recyclingzentren gegeben.

Schulfächer abschaffen

Finnland wagt sich an ein neues Schulsystem.

In Finnland wird es ab 2020, hauptsächlich für Schüler ab 16 Jahren, keine Fächer wie Mathematik, Geografie oder Physik geben. Der Schulunterricht wird an die heutige Zeit angepasst, denn das derzeitige System ist in vielen Ländern schon über ein Jahrhundert alt. In den letzten Jahrzehnten hat sich alles rasant weiterentwickelt – alles, außer das Schulsystem. Finnland ändert das jetzt mit einem neuen und möglicherweise wegweisenden System.

Das finnische Schulsystem zählt zu den besten der Welt und die Schüler belegen bei der Pisa-Studie regelmäßig die besten Plätze. Obwohl sie so gut dastehen, wollen Bildungsexperten eine neue Schulreform und traditionelle Fächer abschaffen.

Quelle: https://nur-positive-nachrichten.de/

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