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Das Vorbild Alappuzha

Gestern im Müll erstickt und heute ein Vorbild

Das Vorbild Alappuzha in Indien - Gestern im Müll erstickt und heute ein VorbildMeine Augen tränen und ich spüre, wie meine Nase anfängt zu laufen. “Entschuldigung, haben Sie vielleicht ein Taschentuch?”, frage ich den Cafébesitzer. Er murmelt etwas, nickt mit dem Kopf und zieht sich zurück. Herr Prem, Stadtrat in der indischen Stadt Alappuzha, führt mich an diesem Tag durch die Stadt und hat uns ein sehr scharfes Curry mit Eiern bestellt, das unsere Schleimhäute jetzt in Wallung bringt. Meine Nase droht zu tropfen und da ich immer noch kein Taschentuch bekommen habe, werde ich leicht panisch – schließlich möchte ich ihm nicht den Appetit verderben.
“Entschuldigung!”, rufe ich jetzt vielleicht etwas zu vehement. “Ein Taschentuch?” Der Cafébesitzer schaut mich irritiert an und antwortet in Malayalam, der Sprache in der Region. Herr Prem übersetzt: “Gibt’s nicht, benutz’ das Waschbecken.”
Dass sogar der kleinste Müllfetzen in dieser sauberen Stadt vermieden wird, ist nur konsequent. Bei diesem Gedanken muss ich unerwartet grinsen – zu viel Spontaneität für den Tropfen an meiner Nase. Jetzt brauche ich wenigstens auch kein Taschentuch mehr.
Noch vor ein paar Jahren erstickte die Touristenhochburg Alappuzha im Süden Indiens im Müll. Im Jahr 2012 hatten die Anrainer der einzigen zentralen Mülldeponie im Umkreis genug von Gestank, Verschmutzung des Grundwassers und den Krankheiten, die Moskitos im Umfeld der Deponie verbreiteten.
Sie protestierten und blockierten die Einfahrtsstraßen zur Mülldeponie – mit Erfolg, die Deponie wurde geschlossen.
Fortan türmten sich die Müllberge jedoch in der Stadt. Das allein wäre eine unangenehme Situation für jede Stadt, doch Alappuzha lebt zu großen Teilen vom Tourismus.
Knapp 120.000 Touristen besuchten Alappuzha im Jahr 2017, meist mit dem Ziel, vor Ort ein Boot zu mieten, um die Region auf dem Wasser zu entdecken. Das himmelstinkende Müllproblem drohte auch wirtschaftlich zur Katastrophe zu werden.

Zitat:
“Wir haben aus einer Krise eine Möglichkeit gemacht.” Moorakkad Radhakrishnan Prem

Der Druck zeigte Wirkung. Nach wenigen Monaten fand sich ein Team aus Politik, Wissenschaft und verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen und entwickelte gemeinsam eine Kampagne.
Die Stadt hat für ihr revolutioniertes Müll-Management bereits zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen: Alappuzha wurde vom Zentrum für Wissenschaft und Umwelt (CSE) als sauberste Stadt Indiens ausgezeichnet und ist sogar eine der weltweit 5 UN-Modellstädte für nachhaltige Müllentsorgung.
Das Revolutionäre an der Kampagne war die Komplettumstellung einer ganzen Stadt, quasi über Nacht, von einem zentralen hin zu einem dezentralen Abfallmanagement.
Die Mülldeponie blieb geschlossen und der gesamte Abfall der Stadt wurde fortan direkt am Entstehungsort – oder zumindest in unmittelbarer Nähe – entsorgt. Wie das geht? Kurz nach Beginn der Kampagne ging ein Team der Organisatoren von Tür zu Tür und informierte die Bewohner, wie sie mit einer Biogasanlage aus ihrem Abfall Energie gewinnen können. Einige Bewohner kauften sich darauf hin eine Biogasanlage, andere Anwohner bringen ihren Müll direkt zu den Mini-Mülldeponien.
Dezentrale Entsorgung und Mülltrennung in abbaubare und nicht abbaubare Materialien sind 2 Säulen der Kampagne. Die dritte ist Müllvermeidung.

https://www.huffingtonpost.de/entry/fruher-erstickte-diese-stadt-in-indien-vor-mull-heute-ist-sie-vorbild_de_5af3de5ae4b0859d11d04dcf?utm_hp_ref=de-umweltschtutz

 

Dogs for People

Streunerhunde werden zu Therapie- und Rettungshunden ausgebildet.

Dogs for People Streunerhunde werden zu Therapie- und Rettungshunden ausgebildet.Ziel des Projektes ist, einerseits die öffentliche Meinung in Rumänien im Bezug auf Streuner zu verändern, indem man zeigt, wie wertvoll diese Tiere für die Gesellschaft sein können. Gleichzeitig ermöglicht das Projekt den Hunden ein besseres Leben und hilft Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Behinderungen.
Denn die Psychologen stellen einen deutlichen Fortschritt im Verhalten der Kinder und Jugendlichen fest, die EntwicklungDogs for People - Streunerhunde werden zu Therapie- und Rettungshunden ausgebildet.der Patienten ist sehr positiv. Sie agieren mit mehr Selbstvertrauen, können sich besser konzentrieren, sind weniger aggressiv und nehmen ihre Aufgaben mit den Hunden sehr ernst. Umgekehrt, wird den Hunden ein Ausmaß an Beachtung und Zuneigung zuteil, das sie nie erleben durften.
Viele Streunerhunde eignen sich hervorragend als Therapiehunde. Ihre Eigenschaften wie Sensibilität, Verlässlichkeit und beeindruckendes Durchhaltevermögen machen sie zu ausgezeichneten Therapie- und Rettungshunden.
Die Arbeit mit diesen Tieren erfordert ein umsichtiges und regelmäßiges Training durch professionell geschulte Hundetrainer sowie ein passendes Umfeld und eine spezielle Ausrüstung.
Alle Hunde erfüllen die Internationalen Anforderungen an Therapiehunde und haben die nationale Prüfung zum Begleithund bestanden. Sie sind gerüstet für ihr neues Leben als Therapiehunde.
https://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/dogs-for-people/

 

Babyglück

Wildkatzen nach Beziehungskrise im Babyglück

Goldauer Wildkatzen nach Beziehungskrise im Babyglück - Gute NachrichtenGrosse Enttäuschung: Als im Natur- und Tierpark Goldau im vergangenen Dezember der Wildkater eine neue Gefährtin aus dem Tierpark Dählhölzli in Bern erhalten hatte, zerschlugen sich die Hoffnungen auf eine Romanze schnell, wie die Verantwortlichen des Tierparks am Dienstag mitteilten.
«Die beiden gingen sich aus dem Weg und fauchten sich bei jeder Begegnung an», heisst es in der Mitteilung. Die Streitereien im Wildkatzengehege hörten auch im Winter nicht auf.
Zeitweise habe man sogar befürchtet, dass man die Tiere wieder trennen müsse.
Doch eines Tages im Frühling bot sich den Mitarbeitern des Tierparks ein überraschendes Bild: «Obwohl sie sich kurz zuvor noch heftig angefaucht hatten, sassen sie im Frühling plötzlich schmusend auf einem Stein und leckten sich gegenseitig das Fell.» Offenbar hatten die beiden Raubtiere ihren Streit beigelegt und ihre Gefühle füreinander entdeckt.
Ende April folgte dann eine noch freudigere Überraschung. Pfleger fanden beim morgendlichen Rundgang das Wildkatzenweibchen mit vier Babys in der Schlafbox im Wildkatzengehege vor.

Zitat «Wir hatten im ersten Jahr noch nicht damit gerechnet. Auch, weil die Mutter im Winter noch krank geworden war»,
Tierarzt Martin Wehrle

http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Nach-dem-Streit-folgte-das-Wildkatzen-Babyglueck-20727214

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