Unsere GOOD NEWS – Gute Nachrichten & positive Verbesserungen aus aller Welt:

Nachhaltige Häuser

Diese Häuser aus Müll sind ein Paradies für Selbstversorger

Häuser aus Müll, die die Bewohner mit Gemüse, Wasser und Strom versorgen gibt es weltweit etwa 1000 Mal – auch in Deutschland. Die Earthships nutzen minimale Mittel für ein nachhaltiges und autarkes Leben.

Der US-Amerikaner Michael Reynolds begann vor 40 Jahren mit der Entwicklung der Earthships und hilft seitdem weltweit beim Bau weiterer Häuser.

 

Die Vorteile der Earthships: 

  • Geschlossene Energie- und Versorgungskreisläufe
  • Lebensmittelproduktion
  • Regenwassernutzung
  • Wind- und Solaranlagen für Strom- und Heizenergie
  • Nachhaltig gebaut aus recycelten, upgecycelten, lokal verfügbaren und natürlichen Ressourcen

 

Die Wände der Earthships bestehen auf alten Autoreifen, die mit Lehm zusammengehalten werden und mit Erde gefüllt sind. Somit dienen die Wände als thermale Speicher. Frische Luft wird durch die Erde geleitet und dabei aufgewärmt. Dieses einfache System aus recycelten Materialien ersetzt die klassische Heizung.

 

Durch Photovoltaik-Anlagen wird Strom erzeugt und in Batterien gespeichert. Auf der südlichen Seite befindet sich hinter der komplett verglasten Fassade ein Gewächshaus für Gemüse, Obst und Kräuter. Gewässert werden die Pflanzen mit Wasser des alltäglichen Gebrauchs, das nur minimal verschmutzt und anschließend gefiltert wird.

 

Die meisten Earthships werden von Laien erschaffen. Natürlich sind auch Architekten und Baufachleute daran beteiligt, aber der Großteil hilft aus Überzeugung – ohne besondere Fachkenntnisse. „Learning by doing“ ist hier das Motto, das auch sehr gut funktioniert. Außerdem werden Probleme unmittelbar und vor allem gemeinsam gelöst.

https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/earthships-diese-nachhaltigen-haeuser-aus-muell-sind-ein-paradies-fuer-selbstversorger

 

Neue Lebensfreude

Wie ein Hund das Leben auf den Kopf stellen kann

Jedem neuen Tag blicke ich mit Vorfreude entgegen. Obwohl das Wort “blicken” hier vielleicht fehl am Platz ist. Denn im Jahr 2008 verlor ich unerwartet und innerhalb von nur drei Tagen mein Augenlicht.

Am linken Rand meines Sichtfeldes hatten sich vermehrt kleine Lichtblitze gebildet, die ich von der Form her fast als Glitzersterne beschreiben würde. Am nächsten Tag sah ich aber bereits so verschwommen, dass ich nicht einmal mehr zur Arbeit gehen konnte. Ich ging also zu einem Augenarzt, der mich sofort mit Verdacht auf Netzhautablösung in unser örtliches Krankenhaus schickte.

Als ich am nächsten Tag aufwachte, bat ich meine Frau ihre Nachtischlampe anzuschalten. Als sie mir antwortete, dass die Lampe bereits seit langem brannte, wurde mir schlagartig klar, dass es bereits geschehen war.

Schnell lernte ich zwar, wie man eine Gehhilfe benutzt, das Klopfgeräusch, das die Gehhilfe auf dem Bürgersteig machte, machte mich aber zunehmend nervös. Ich verlor mein Vertrauen in die Außenwelt.

Mit der Ankunft von Oscar änderte sich mein Leben schlagartig.

Ich hatte vorher schon einen Hund gehabt, daher fiel mir die Umstellung auf ein Leben mit Haustier sehr leicht. Ich hatte mir aber bei bestem Willen nicht ausmalen können, wie sehr sich mein Leben durch Oscar verändern würde.

Oscar ist viel mehr als eine Gehhilfe. Durch ihn habe ich wieder gelernt, mich fremden Menschen zu nähern. Dabei war ich eigentlich immer ein geselliger Mensch. Doch erst mit Oscars Hilfe entdeckte ich diese verschollen geglaubte Seite an mir wieder.

Heute sprechen uns Leute auf der Straße hauptsächlich deshalb an, weil sie Oscar begrüßen und streicheln möchten. Er ist wirklich großartig.

Früher redeten die Leute immer nur mit meinen Begleitern. Sie sprachen an mir vorbei, ganz so als wäre ich gar nicht da. Heute hat sich das geändert, viele Bekannte machen wegen Oscar ab und an sogar kleine Abstecher zu uns.

In meiner schwersten Zeit fand ich manchmal nicht einmal die Kraft zum Aufstehen, Anziehen oder Rasieren. Heute lege ich Oscar seine Leine an, und gemeinsam stürzen wir uns ins Leben.

https://www.huffingtonpost.de/entry/blindenhund-leben-uk_de_5b115d8be4b0d5e89e1f3c23?utm_hp_ref=de-mutmacher

 

Hilfsprojekt

Notleidende Orang-Utans auf Borneo

Viele Orang-Utan-Babys auf Borneo erleiden dasselbe schlimme Schicksal: Ihre Mütter werden von Menschen grausam getötet, sie selber werden gefangen genommen und schwer traumatisiert als Haustier verkauft. Ein verwaistes Orang-Utan-Baby hat Glück im Unglück: Mitarbeiter von VIER PFOTEN und einer indonesischen Partnerorganisation haben vergangenes Wochenende ein von den indonesischen Behörden beschlagnahmtes verwaistes Orang-Utan-Baby in ihre Obhut genommen welches neben seiner toten Mutter gefunden wurde und in die neue VIER PFOTEN Orang-Utan-Waldschule gebracht.

 

Obwohl die neue Waldschule erst im Herbst offiziell eröffnet wird, darf das kleine Orang-Utan-Baby  jetzt schon in die Quarantänestation einziehen – ermöglicht wurde das durch die gute Zusammenarbeit mit den indonesischen Behörden. Während einer Quarantäne von vier Wochen wird das Orang-Utan-Baby zunächst mit seinen Ersatzmüttern in unserem Baby-Haus wohnen. Hier wird es Tag und Nacht betreut. Anschliessend werden wir es mit den drei älteren Waisenkindern bekannt machen. Dann kann der Säugling – immer zusammen mit einer Ersatzmutter – auch schon stundenweise die Waldschule besuchen. Dort wird er alles lernen, was er braucht, um später selbständig in Freiheit zu leben. Wenn er in die Pubertät kommt, wird er zusammen mit seinen Pflegern in die Waldakademie umziehen, bevor er dann endgültig in die Wildnis entlassen wird.

http://www.vier-pfoten.ch/de/projekte/orang-utans/neues-hilfsprojekt-fuer-notleidende-orang-utans-auf-borneo/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.